Ein Versuch, dieses Jahr mit weniger Kunststoff auszukommen:
antiplast.posterous.com/ich-bin-der-antiplast
Filmempfehlung: www.plastic-planet.at
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Achtung, Plastikbrüste!
Habe ich gerade auf der Facebook Fanpage von NEON Unnützes Wissen erfahren. Ich sag's ja, Plastik ist nicht gut für euch ;)
[Foto via flickr von mdid]
Ich hab noch Sand in den Schuh'n aus Hawaii oder ist es Plastik?
Nur einen Hauch hinter dieser Schwärmerei liegt allerdings, spätestens seit "Plastic Planet", die Erkenntnis, dass das Paradies keins mehr ist. An einem der entlegensten Strände dieser Welt findet sich haufenweise und unübersehbar Plastik. Angeschwemmt aus der ganzen Welt. Sandkörner an diesem Strand entpuppen sich als feingemahlener Kunststoff. Pink, weiß, blau... Hübsch. Nicht. Thomas Arbs hat mir heute via Twitter einen Link zu diesem BBC Video geschickt:
Ocean debris turning Hawaiian beach 'into plastic' Ich sehe das und fühle im ersten Moment, wie sehr oft schon in diesem Jahr, ein überwältigendes Gefühl der Ohnmacht. Echt, ich bin angesichts dieser scheinbar unbeherrschbaren Massen an Plastik überall wie in Schockstarre manchmal. Aber das wäre ja einfach, wenn ich in Schockstarre bliebe. Und so versuche ich weiter, Kunststoff zu vermeiden, wenn es geht, und wenn ich dran denke. Ich versuche auch nicht mich auf's große Ganze zu konzentrieren dabei. Allein der Gedanke, dass Kunststoffe meinem Körper schaden reicht schon, um mich wieder zu motivieren. Mit einem Lächeln im Gesicht, bittschön. Bin ja kein Miesepeter :) Ok, es gibt also kein Bier auf Hawaii, aber Kunststoff. Und Ukulelen... Da hilft alles Unheil dieser Welt nichts. Ich möchte trotzdem nach Hawaii... Wenn auch nur, um "Somewhere over the Rainbow" an einem hawaiianischen Strand zu spielen Danke übrigens an Weltentummler für den Hinweis vor langer Zeit auf dieses großartige Cover von Israel Kamakawiwo'ole. Aloha.
ich sah den Plastik Planeten und..
... trinke nicht mehr aus Plastikflaschen. Das war ja die Voraussage im Trailer zum Film Plastic Planet. Ernsthaft hat dieser Film mich in meiner Antiplast-Aktion bestärkt.
Das Schlüsselmoment meiner Plastikvermeidungs-Challenge bezog sich auf Müllvermeidung. Jetzt weiß ich auch, wie schädlich Kunststoffe für unseren Organismus sind. Die Substanzen in den Kunststoffverpackungen, die wir so tagtäglich einkaufen sind voller gesundheitsgefährdender von der Kunststoffindustrie größtenteils geheimgehaltener Inhaltsstoffe. Wenn diese Chemikalien sich aus dem Kunststoffgemisch lösen z.B. durch Abrieb oder Hitze und in unseren Körper gelangen können sie zu genetischen Veränderungen, Unfruchtbarkeit, Übergewicht, hormonellen Störungen führen. Gruselig. Und das Zeug ist überall. Ich werde verrückt. Ich musste nach dem Film, der es übrigens sehr schön vermeidet mit dem Zeigefinger zu fuchteln, erstmal wieder runter kommen. Einkaufen gestern war echt eine Herausforderung. Aber schreiend aus dem Supermarkt zu rennen hilft ja auch nicht. Der Einkauf hat jedenfalls sehr lang gedauert. Und in manchen Fällen bin ich um Kunststoffverpackung leider nicht drumherum gekommen. Ich werde versuchen, es als eine Art Spiel zu betrachten. "Finde die Alternative" oder so ;) Im Anschluss an den Film gab es noch eine Diskussion mit dem Regisseur Werner Boote, einer Dame vom B.U.N.D. und einer von NABU. Der Saal in der Filmpalette war ausverkauft (70 Sitzplätze) und Fragen und Diskussionsbedarf gab es ohne Ende. Es wurden auch viele Tipps aus dem Publikum zur Kunststoffvermeidung gegeben. Das war sehr konstruktiv und drehte sich im Grunde darum, dass jeder einzelne was verändern kann, indem man einfach mal schaut, was man so einkauft, was man isst und womit man sich umgibt.Bis auf eine Ausnahme herrschte auch relative Einigkeit darüber, dass man sehr wohl was verändern kann. Ich betrachte die " ich war in Biarritz am Strand und hab da überall Plastik gesehen. doch ich bin so klein und die Kunststofflobby so mächtig, ich kann doch gar nichts tun."- Attitüde, die von einer Person in den Raum geworfen wurde, als willkommene Gelegenheit, zu überprüfen, ob man eher der Vogel Strauß Fraktion angehört oder doch ein Mensch mit gewissem Gefühl für Selbstverantwortung und Handlungsspielraum ist. Wie auch immer, schaut euch den Film an. Er ist sehr sehenswert und interessant. Und ja, motivierend :)keep on rockin'
Der Antiplast geht ins Kino: Plastic Planet
Plastic Planet ist ein Dokumentarfilm von Werner Boote. Es geht um Plastik und seine Auswirkung auf uns und unsere Umwelt.
Wir sind Kinder des Plastikzeitalters: vom Babyschnuller bis zur Trockenhaube, von der Quietscheente bis hin zum Auto. Plastik ist überall: In den Weltmeeren findet man inzwischen sechsmal mehr Plastik als Plankton und selbst in unserem Blut ist Plastik nachweisbar! Die Menge an Kunststoffen, die wir seit Beginn des Plastikzeitalters produziert haben, reicht aus, um unseren gesamten Erdball sechs Mal in Plastikfolie einzupacken.
Wenn Sie diesen Film gesehen haben, werden Sie nie wieder aus einer Plastikflasche trinken.
Sexy Peel für Antiplast
Denn es geht um Seife. Sorry, meine erotischen Geschichten müsst ihr an anderer Stelle im Internet suchen ;)
Als alternative zur Flüssigseife benutze ich ja schon eine ganz Weile klassische Seifenstücke. Diese Woche war ich dann mein erstes Mal bei Lush, einem Shop für handgemachte Seifen und Kosmetika. Und, ja, ich hätte Seife für mein ganzes Leben kaufen können. Habe ich aber nicht. Es soll ja spannend bleiben. Deshalb ist es erstmal eine Kante "Sexy Peel Soap" geworden.
Herrlich!
Der Antiplast entdeckt den Stressfaktor
PET-Mehrweg + Saft = kritisch
- Stefan Müller, Marketingleiter Eckes-Granini Deutschland GmbHDer ganze Beitrag: Hohes C, wo bleibt dein B? auf utopia.de
