Ich bin der Antiplast
Klaudia Pirc

Ein Versuch, dieses Jahr mit weniger Kunststoff auszukommen:
antiplast.posterous.com/ich-bin-der-antiplast

Filmempfehlung: www.plastic-planet.at

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May 6th, 1:52am 0 comments

Achtung, Plastikbrüste!

Die Selbstmordrate von Frauen mit künstlichen Brüsten ist 73 Prozent höher als die von Frauen mit naturbelassenen Brüsten.
Habe ich gerade auf der Facebook Fanpage von NEON Unnützes Wissen erfahren.

Ich sag's ja, Plastik ist nicht gut für euch ;)

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[Foto via flickr von mdid]
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April 25th, 3:39am 0 comments

Ich hab noch Sand in den Schuh'n aus Hawaii oder ist es Plastik?

Aloha, liebe Leser... "Ich hab noch Sand in den Schuh'n aus Hawaii" war mal ein Hit vom Schlagerbarden Bata Illic. Eine ehemalige Mitbewohnerin hat in schwachen Momenten ihre Heimorgel aus dem Keller geholt und uns Stücke aus einer Zeit vorgespielt, die alle ein wenig vor meiner musikalischen Sozialisation lagen. Egal was sie spielte, es hörte sich immer nach "Sand in den Schuh'n aus Hawaii" an. Aber das ist eine andere Geschichte.

Wer es noch nicht weiß, ich bin LOST-Fan. Eine US-Amerikanische Serie, die man entweder liebt oder total daneben findet. Ich liebe sie. Gedreht wird auf Hawaii. Und obwohl es kein Bier auf Hawaii geben soll, reizt mich diese Inselgruppe spätestens seit ich LOST schaue. Ausserdem bin ich seit ein paar Tagen stolze Besitzerin einer Ukulele, dem hawaiianischen Instrument überhaupt. Vor ein paar Tagen twitterte ich:
 

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Nur einen Hauch hinter dieser Schwärmerei liegt allerdings, spätestens seit "Plastic Planet", die Erkenntnis, dass das Paradies keins mehr ist. An einem der entlegensten Strände dieser Welt findet sich haufenweise und unübersehbar Plastik. Angeschwemmt aus der ganzen Welt. Sandkörner an diesem Strand entpuppen sich als feingemahlener Kunststoff. Pink, weiß, blau... Hübsch. Nicht.

Thomas Arbs hat mir heute via Twitter einen Link zu diesem BBC Video geschickt:
Ocean debris turning Hawaiian beach 'into plastic'

Ich sehe das und fühle im ersten Moment, wie sehr oft schon in diesem Jahr, ein überwältigendes Gefühl der Ohnmacht. Echt, ich bin angesichts dieser scheinbar unbeherrschbaren Massen an Plastik überall wie in Schockstarre manchmal. Aber das wäre ja einfach, wenn ich in Schockstarre bliebe. Und so versuche ich weiter, Kunststoff zu vermeiden, wenn es geht, und wenn ich dran denke.

Ich versuche auch nicht mich auf's große Ganze zu konzentrieren dabei. Allein der Gedanke, dass Kunststoffe meinem Körper schaden reicht schon, um mich wieder zu motivieren. Mit einem Lächeln im Gesicht, bittschön. Bin ja kein Miesepeter :)

Ok, es gibt also kein Bier auf Hawaii, aber Kunststoff. Und Ukulelen... Da hilft alles Unheil dieser Welt nichts. Ich möchte trotzdem nach Hawaii... Wenn auch nur, um "Somewhere over the Rainbow" an einem hawaiianischen Strand zu spielen

Danke übrigens an Weltentummler für den Hinweis vor langer Zeit auf dieses großartige Cover von Israel Kamakawiwo'ole.

Aloha.

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February 28th, 10:45am 1 comment

ich sah den Plastik Planeten und..

... trinke nicht mehr aus Plastikflaschen. Das war ja die Voraussage im Trailer zum Film Plastic Planet. Ernsthaft hat dieser Film mich in meiner Antiplast-Aktion bestärkt.

Das Schlüsselmoment meiner Plastikvermeidungs-Challenge bezog sich auf Müllvermeidung. Jetzt weiß ich auch, wie schädlich Kunststoffe für unseren Organismus sind. Die Substanzen in den Kunststoffverpackungen, die wir so tagtäglich einkaufen sind voller gesundheitsgefährdender von der Kunststoffindustrie größtenteils geheimgehaltener Inhaltsstoffe. Wenn diese Chemikalien sich aus dem Kunststoffgemisch lösen z.B. durch Abrieb oder Hitze und in unseren Körper gelangen können sie zu genetischen Veränderungen, Unfruchtbarkeit, Übergewicht, hormonellen Störungen führen. Gruselig.

Und das Zeug ist überall. Ich werde verrückt. Ich musste nach dem Film, der es übrigens sehr schön vermeidet mit dem Zeigefinger zu fuchteln, erstmal wieder runter kommen. Einkaufen gestern war echt eine Herausforderung. Aber schreiend aus dem Supermarkt zu rennen hilft ja auch nicht. Der Einkauf hat jedenfalls sehr lang gedauert. Und in manchen Fällen bin ich um Kunststoffverpackung leider nicht drumherum gekommen. Ich werde versuchen, es als eine Art Spiel zu betrachten. "Finde die Alternative" oder so ;)

Im Anschluss an den Film gab es noch eine Diskussion mit dem Regisseur Werner Boote, einer Dame vom B.U.N.D. und einer von NABU. Der Saal in der Filmpalette war ausverkauft (70 Sitzplätze) und Fragen und Diskussionsbedarf gab es ohne Ende. Es wurden auch viele Tipps aus dem Publikum zur Kunststoffvermeidung gegeben. Das war sehr konstruktiv und drehte sich im Grunde darum, dass jeder einzelne was verändern kann, indem man einfach mal schaut, was man so einkauft, was man isst und womit man sich umgibt.
Bis auf eine Ausnahme herrschte auch relative Einigkeit darüber, dass man sehr wohl was verändern kann. Ich betrachte die " ich war in Biarritz am Strand und hab da überall Plastik gesehen. doch ich bin so klein und die Kunststofflobby so mächtig, ich kann doch gar nichts tun."- Attitüde, die von einer Person in den Raum geworfen wurde, als willkommene Gelegenheit, zu überprüfen, ob man eher der Vogel Strauß Fraktion angehört oder doch ein Mensch mit gewissem Gefühl für Selbstverantwortung und Handlungsspielraum ist.

Wie auch immer, schaut euch den Film an. Er ist sehr sehenswert und interessant. Und ja, motivierend :)

keep on rockin'

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February 26th, 6:17am 1 comment

Der Antiplast geht ins Kino: Plastic Planet

Plastic Planet ist ein Dokumentarfilm von Werner Boote. Es geht um Plastik und seine Auswirkung auf uns und unsere Umwelt.

Wir sind Kinder des Plastikzeitalters: vom Babyschnuller bis zur Trockenhaube, von der Quietscheente bis hin zum Auto. Plastik ist überall: In den Weltmeeren findet man inzwischen sechsmal mehr Plastik als Plankton und selbst in unserem Blut ist Plastik nachweisbar! Die Menge an Kunststoffen, die wir seit Beginn des Plastikzeitalters produziert haben, reicht aus, um unseren gesamten Erdball sechs Mal in Plastikfolie einzupacken.

Wenn Sie diesen Film gesehen haben, werden Sie nie wieder aus einer Plastikflasche trinken.

Ich habe mich sehr über die Einladung zum Screening heute in der Filmpalette in Köln gefreut. Wenn alles klappt, dann werden wir vorher sogar noch den Regisseur Werner Boote treffen.

Der Filmstart war gestern am 25. Februar.

 

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February 17th, 1:07am 0 comments

Sexy Peel für Antiplast

Prickelnder Duft umschwebt meine begierige Haut und eine Melange aus schmeichelnder Feuchtigkeit und wohltuender Wärme verwöhnt meinen Körper.

- - - KRRRRAAATSCH - - - -  An dieser Stelle würde jetzt beim Bewegtbild der Film reissen.
Denn es geht um Seife. Sorry, meine erotischen Geschichten müsst ihr an anderer Stelle im Internet suchen ;)
Als alternative zur Flüssigseife benutze ich ja schon eine ganz Weile klassische Seifenstücke. Diese Woche war ich dann mein erstes Mal bei Lush, einem Shop für handgemachte Seifen und Kosmetika. Und, ja, ich hätte Seife für mein ganzes Leben kaufen können. Habe ich aber nicht. Es soll ja spannend bleiben. Deshalb ist es erstmal eine Kante "Sexy Peel Soap" geworden.
Herrlich!


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January 30th, 6:58am 2 comments

Der Antiplast entdeckt den Stressfaktor

Ich stelle fest, dieser erste Monat meines Kunststoff-Vermeidungs-Jahres, ist voller Vorfälle, die belegen, dass der Antiplast (oder die Antiplastine? ;)  ) noch viel lernen muss...

Ich habe in den letzten Tagen zum Teil bewußt zu kunststoffverpackten Produkten gegriffen. Ich gebe es zu, jawoll! Und ich sag euch auch warum: ich hatte keine Zeit und zugegebenermaßen auch oft keine Lust, mir ausgiebig alle Alternativen zu Gemüte zu führen, bevor ich mich für ein Produkt entscheide. Die letzten zwei Wochen haben mich zeitlich besonders eingenommen. Obwohl ich ja eigentlich nicht der Typ bin, der schnell mit dem plakativen STRESS!-Täfelchen wedelt, aber in diesem Fall entschuldige ich meine pro Plastik Kaufentscheidungen damit. So!

Ich stelle also hiermit wieder fest. Plastikvermeidung ist mit zum Teil erheblichen Aufwand verbunden. Vielleicht kommt mir das auch nur am Anfang so vor und zum Ende des Jahres wird das ganz easy sein. Ist denkbar und wäre schön.

Immerhin: gestern habe ich mal wieder vergessen, für die Bahnfahrt ein Wasser mitzunehmen. Ich nutze mittlerweile, wenn ich dran denke, eine 0,5l Alu-Thermoskanne. Am Mülheimer Bahnhof habe ich mir dann das einzige gekühlte Getränk in Glasflasche geschnappt: Holunder Bionade.

Wird schon...

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January 14th, 7:32am 0 comments

PET-Mehrweg + Saft = kritisch

„Wir bieten in unserem Gesamtsortiment sowohl Glas-Mehrweg als auch PET-Einweg an – und überlassen dem Konsumenten die Entscheidung, welche Verpackungsform er bevorzugt. Der Einsatz von PET-Mehrweg ist bei Saftprodukten unter mikrobiologischen Aspekten kritisch“
- Stefan Müller, Marketingleiter Eckes-Granini Deutschland GmbH

Der ganze Beitrag: Hohes C, wo bleibt dein B? auf utopia.de

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January 12th, 6:01am 3 comments

Plastik über alles

Heute Abend läuft auf arte tv die Dokumentation "Plastik über alles".

Danke an @UlrikeSchmid für den Tipp.

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January 9th, 5:58am 1 comment

Wiederholungstäter

jetzt bin ich schon ein paar Tage Antiplast, muss aber gestehen, dass es mir wirklich schwer fällt, mein Vorhaben umzusetzen. Plastik ist so allgegenwärtig! Ich bemerke oft erst im Nachhinein, dass ich es "schon wieder getan" habe.

Beispiele: Im Kaufhof habe ich eine Kleinigkeit gekauft. Zack, ist es in einer kleinen Tüte, statt in meiner Tasche gelandet. Habe ich nicht dran gedacht. Ich habe Käse an der Käsetheke gekauft, statt was aus dem Regal zu nehmen. Immerhin. Aber natürlich auch hier ne Folie drum.Den chiquita Smoothie hatte ich schon in der Hand und habe ihn wieder zurück gestellt. Lecker ist das Zeug ja, aber wahrscheinlich tendiert der Vitamingehalt eh gegen null. Die Entscheidung viel dabei also eher leicht.

Routine ist bei meinem plastiksensitiven Konsum noch nicht eingekehrt. Ich arbeite dran.

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January 2nd, 5:42am 1 comment

Durst am Neujahrstag

Nach einer ausschweifenden Silvesterparty ist der Nachdurst schon mal ganz gewaltig. Gestern war ich unterwegs und im Drogeriemarkt am Bahnhof habe ich als beinahe verdurstender Antiplast mit staubtrockener Zunge schockiert festgestellt, dass dort fast alle Getränke in PET-Flaschen sind! Ausser Erdbeermilch und so. Da war mir aber gar nicht nach.

Es ist ja eigentlich keine Überraschung, dass die Regale voller Kunststoffflaschen sind. Also habe ich direkt am allerersten Tag meiner Challenge zur Wasserflasche aus Kunststoff gegriffen. Geht ja perfekt los ;)

Ich muss mir für demnächst was überlegen. Denn wenn ich mit der Bahn fahre, muss ich IMMER Wasser trinken. Bahnfahren macht mich immer durstig...

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